Stimmen.

«Geistreich, prägnant, nachdenklich, witzig, lakonisch schreibt sie, niemals hämisch oder zynisch; man steigt stets mit einem guten Gewissen aus.» (Viola Schenz, »@akkordeonistin: Twitter-Pendler-Poesie aus der Schweiz«, auf: br.de, 27.01.2017)

«Sitze im Bus ist ein wertvolles Kleinod, das weit mehr beinhaltet als bloß abgedruckte 140 Zeichen. Es beinhaltet Literatur in kürzester Form, die durch ihre Leerstellen und Spielräume ein unglaubliches Potential entfaltet; mehr, als manche mehrseitige Kurzgeschichte.» (Sophie Weigand, «Sitze im Bus», auf: literatourismus.net, 27.01.2017)

«Das Buch mit den Tweets lässt mir mehr Luft meinen Gedanken nachzuhängen, als das eine Timeline je tun könnte. Jeder Tweet hat darin eine eigene, schön gestaltete Seite und erhält damit die ihm gebührende Aufmerksamkeit.» (Andrea Görsch, «Sitze im Bus», auf: wortladen.com, 14.12.2016)

«Eine schöne Botschaft: offenbar können auch leise Töne eine ungeheure Wucht entfalten.» (Kathrin Klette, «Twitter-Phänomen: Die Welt im Bus», auf: nzz.ch, 28. Juni 2016)

«Dem Lauten und Eitlem setzt sie leise Töne entgegen. […] Geistreich, prägnant, nachdenklich, klar, witzig, lakonisch, schreibt sie, niemals hämisch oder zynisch.» (Viola Schenz, «Twitteratur: Sie sitzt im Bus», in: Süddeutsche Zeitung, 21. Juli 2016)

«Das Prinzip des genauen Formulierens und Beobachtens des Kleinen und Nebensächlichen ist nicht solipsistisch und akzidentiell: Das vermeintlich Profane und Nebensächliche schützt vor übereilter Begriff süberhebung, vor eitler Transzendenz.» (Holger Schulze, «Trinken gehen, Bus fahren: E-Books und kleine Formen», in: MERKUR, Heft 800, Januar 2016, 70. Jahrgang, pp 71-78, 73; das Zitat bezieht auch noch andere Frohmann-E-Books mit ein, C. F.)

«Akkordeonistin beschränkt sich aber nicht nur auf 140 Zeichen, sondern auch auf einen einzigen Schauplatz, den Omnibus, der schon in Raymond Queneaus Stilübungen neunundneunzigmal Ort des Geschehens war.» (Elke Heinemann, «Die Erschütterbarkeit des Bewusstseins im Ernstfall», auf: faz.net, 5. September 2015)